
Pressesprecher:
Klaus Rösler
Oncken-Agentur für Kommunikation
Kassel
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E-Mail: roesler@oncken.de
Presseinformation vom 22.11.2009
Glaube, Liebe, Hoffnung: Eine große Bühne für biblische Werte
Werte-Award 2009 für Rentnerin, Kampfsportler und Heimeltern
Schwäbisch Gmünd/Altenkirchen – Die Neues Leben Stiftung (Altenkirchen) hat am 22. November in Schwäbisch Gmünd (bei Stuttgart) neun Menschen und Initiativen ausgezeichnet, die sich aus christlicher Sicht vorbildlich engagiert haben. Sie erhielten die mit insgesamt über 10.000 Euro dotierten Werte-Awards. Mit der zum zweiten Mal in drei Kategorien vergebenen Auszeichnung will die Stiftung den bleibenden christlichen Werten „Glaube, Liebe, Hoffnung eine große Bühne geben “, wie die Mitbegründer der Stiftung, Wilfried Schulte und Hans-Günter Schmidts (beide Altenkirchen), beim Festakt vor über 200 Besuchern erläuterten.
Betreuung für Sterbende
Platz 1 in der Kategorie „Couragiertes Handeln im Alltag“ ging an die Rentnerin Gertrud Dosch (69) aus Kreuzwertheim bei Würzburg. Sie hat ein „Haus der offenen Tür“ für alle Generationen und betreut Schwerstkranke, Sterbende und deren Angehörige. Damit setze sie Tag für Tag ein „Zeichen gegen die Vereinsamung“, würdigte Jurymitglied Christoph Waffenschmidt (Friedrichsdorf), der Vorsitzende des Hilfswerks World Vision Deutschland, das Engagement von Frau Dosch, die wegen einer Erkrankung nicht anwesend sein konnte. In einer schriftlichen Erklärung wies Gertrud Dosch darauf hin, dass ihr Glaube an Jesus Christus und Gott sie trage und befähige, „Gutes zu tun“. Auf Platz 2 landete der Arzt Georg Müller (Solms bei Wetzlar), der in Wetzlar eine kostenlose Sprechstunde für Obdachlose anbietet, einen deutschlandweit einmaligen Arzt-Notruf im Landkreis organisiert hat und auch international für das Hilfswerk „humedica“ (Kaufbeuren) als Nothelfer und Vorstandsmitglied aktiv ist. Der 3. Preis ging an das Ehepaar Karl und Margret Schmidt (Bad Friedrichshall). Das Ehepaar hat als „Opa und Oma“ sein Haus für die Kinder eines Kinderheims und die Kinder der Nachbarschaft geöffnet. Darüber hinaus engagiert sich das Paar auch für Menschen mit Behinderungen. In einem Altenheim bietet Frau Schmidt einen christlichen Gesprächskreis an. Der erste Preis ist mit jeweils 2.000 Euro dotiert, der zweite mit 1.000 Euro und der dritte mit 500 Euro.
Mit Kampfsport das Selbstwertgefühl von Kindern stärken
Der erste Preis in der Kategorie „innovative und strukturverändernde Projekte und Initiativen“ ging an Michael Stahl (Bopfingen) und die von ihm begründete Organisation „Security & more“ (Sicherheit und mehr). Der 39-jährige ist Initiator der Kampagne „Wahre Helden – Stars gegen Gewalt“ und Fachlehrer für Selbstverteidigung in Schulen, Kindergärten und Vereinen. Mit seiner Arbeit wolle Stahl aus einer christlichen Motivation heraus das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen stärken, lobte der frühere Geschäftsführer von Bibel TV, Bernd Merz (Hamburg), den ehemaligen Personenschützer zahlreicher Prominenter. Der 2. Preis ging an die von dem Baptisten Reinhard Klein gegründete Organisation „Hilfe zum Leben Pforzheim“. Ihre Beratungsstelle „Aus-Weg“ motiviert werdende Mütter, ihr Kind auszutragen und bietet entsprechende Unterstützung an. Mit dem 3. Preis wurde die Hamburger Organisation „Familienhafen“ geehrt. Die elf ehrenamtlichen Mitarbeiter des von der freikirchlichen Christin Marita Hoyer gegründeten und geleiteten Verein betreuten acht Familien, deren Kinder unter lebensbedrohlichen Krankheiten leiden.
Hilfe für Behinderte schon in der DDR
In der Kategorie „Lebensleistung“ erhielt das Ehepaar Rosemarie und Gerhard Jalowski den 1. Preis. Die beiden sind seit 1968 als „Heimeltern“ im „Haus Carolinenfeld“ in Greiz tätig, eine diakonischen Einrichtung für 39 Behinderte. Schon zu DDR-Zeiten hätten sich die beiden dafür engagiert, Behinderten ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, würdigte der Gründer und Geschäftsführer des Vereins „Prisma“, der Sozialpädagoge Tobias Merckle (Leonberg bei Stuttgart), die Lebensleistung des Paares. Sie hätten denen eine Stimme gegeben, die nicht für sich selbst hätten sprechen können. Wie Gerhard Jalowski sagte, seien behinderte Jugendliche in der früheren DDR vom Staat vergessen worden. Der 2. Preis ging ebenfalls an eine Initiative in den neuen Bundesländern, an Sieglinde Drechsler (Leipzig), der Begründerin der 1978 ins Leben gerufenen „Burgarbeit“. Aus einer privaten Initiative für Hilfe suchende Eltern, Jugendliche und Haftentlassene wurde inzwischen eine offene Sozialarbeit für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen. Mit dem 3. Preis wurden Monika und Kurt Stotz (Loßburg) ausgezeichnet, die den Verein „Dienet einander“ gegründet haben. Er organisiert jährlich 14 Freizeiten für Menschen mit Behinderungen.
Ehen und Familien stärken
Der Festredner der Veranstaltung, der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Bad Blankenburg/Stuttgart), unterstrich in seinem Vortrag zum Thema „Akzente setzen - Werte leben“ die Notwendigkeit einer christlichen Leitkultur in Deutschland. Damit das Zusammenleben der Menschen gut gelinge, „brauchen wir die Bibel“, sagte Steeb. Der Mensch sei schließlich Gottes Idee. Zu einer solchen Leitkultur gehöre auch die Vorrangigkeit von Ehe und Familie gegenüber anderen gesellschaftlichen Formen des Zusammenlebens. Steeb regte eine staatliche Unterstützung für Mütter an. Es gebe keine wichtigere Aufgabe in der Gesellschaft, als Menschen zu gebären. Dies sei die größte Karriere, die überhaupt möglich sei. Steeb bedauerte ferner, dass die Millenniumsziele der Vereinten Nationen „fast in der Versenkung verschwunden seien“. Unter anderem sollte die weltweite Armut bis zum Jahr 2015 halbiert werden. Es verstoße gegen die Menschenwürde, wenn Menschen nicht einmal genug zu essen hätten. „Mit dem Geld der Konjunkturprogramme könnte man den Hunger und die absolute Armut in der Welt gegen Null fahren“, so Steeb. Im musikalischen Rahmenprogramm der Veranstaltung traten der Produzent und Keyboarder Dieter Falk (Köln) mit seinen Söhnen Max und Paul auf. Sie intonierten unter anderem Kirchenlieder des Theologen Paul Gerhardt (1607 – 1667) im modernen Sound.
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Presseinformation vom 13. November 2009
Glaube, Liebe, Hoffnung: Eine große Bühne für biblische Werte
Werte-Award 2009 der Neues Leben Stiftung: Festakt in Schwäbisch-Gmünd
Altenkirchen/Schwäbisch Gmünd – „Akzente setzen – Werte leben!“ - unter diesem Motto steht die Preisverleihung des Werte-Awards 2009 der Neues Leben Stiftung (Altenkirchen) am 22. November im Kongresszentrum Schönblick in Schwäbisch Gmünd. Mit der zum zweiten Mal vergebenen Auszeichnung möchte die Neues Leben Stiftung „Glaube, Liebe, Hoffnung, Werten, die bleiben, eine große Bühne geben“, wie Vorstandsmitglied Gerda Steenblock erläutert. Um den Preis, der in drei Kategorien verliehen wird, haben sich in diesem Jahr 65 Personen bzw. Projekte beworben: 9 Personen für die Kategorie „couragiertes Handeln im Alltag“; 43 Initiativen für „innovative und strukturverändernde Projekte“ und 13 Personen für ihr Lebenswerk.
Die eigentlichen drei Preisträger in jeder Kategorie werden erst am Tag der Preisverleihung endgültig von einer Jury ermittelt. Ihr gehören unter anderem an die christliche Künstlerin Cae Gauntt, der ehemalige Geschäftsführer von Bibel-TV, Bernd Merz, und der sächsische Landespolitiker Dr. Fritz Hähle. Eine Vorauswahl wurde im Internet getroffen. Alle Wettbewerbsteilnehmer sind auf der Seite www.werte-award.org ausführlich vorgestellt. Zwei Wochen lang gab es eine Online-Abstimmung, an der sich über 10.000 Internetsurfer beteiligt haben. Diese Abstimmung bildet als Stimmungsbarometer die Grundlage für die Jury-Entscheidung. In jeder der drei Kategorien werden drei mit 2.000, 1.000 und 500 Euro dotierte Preise vergeben.
Die Neues Leben Stiftung möchte mit dem Preis bewusst einen Gegenakzent zur gegenwärtigen Medienkultur setzen. Wie es heißt, wolle man dem „mutigen Handeln“ und „phantasievollen Projekten“ auf biblischer Basis „eine große Bühne geben“, weil in den Medien normalerweise eher schlechte Nachrichten für Schlagzeilen sorgten.
Festredner bei der Preisverleihung ist der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Bad Blankenburg/Stuttgart). Für die Musik sorgen der Musikproduzent, Komponist und Keyboarder Dieter Falk und die Sängerin Deborah Rosenkranz . Durch das Programm führt der TV-Moderator Tim Niedernolte.
Der Eintritt zu der öffentlichen Veranstaltung, die ab 14 Uhr beginnt, ist frei.
Hinweis an die Redaktionen:
Wir möchten Sie gerne einladen, an der Preisverleihung teilzunehmen. Der eigentliche Festakt beginnt um 15 Uhr. Die Preisträger möchten wir Ihnen im Anschluss gerne auch bei einer Pressekonferenz um 17.30 Uhr im Kongresszentrum Schönblick in Schwäbisch Gmünd vorstellen.
Sollten Sie verhindert sein, schicken wir Ihnen gerne auch unsere Pressemeldung im Anschluss an die Pressekonferenz nach 18.30 Uhr zu. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie davon Gebrauch machen möchten.
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Presseinformation vom 31.03.2009
Ermutiger gesucht – Eine Plattform für Glaube, Liebe und Hoffnung im Alltag - Werte-Award 2009 der Neues Leben Stiftung stößt auf breite Resonanz
A l t e n k i r c h e n – Eine Helferin bei einer Brandkatastrophe, ein querschnittsge¬lähmter Ermutiger und ein Ehepaar, das Legosteine sammelt, um Kinder damit spielen zu lassen – das sind die ersten Kandidaten, die bisher für den Werte-Award 2009 der Neues Leben Stiftung (Altenkirchen) vorgeschlagen wurden. Weil in den Medien schlechte Nachrichten meist Schlagzeilen machen, möchte die Neues Leben Stiftung bewusst dem „mutigen Handeln“ und „phantasievollen Projekten“ auf biblischer Basis „eine große Bühne geben“. Der Werte-Award 2009 wird in drei Kategorien vergeben: für couragiertes Handeln einzelner Personen, für innovative und strukturverändernde Pro¬jekte sowie für das herausragende Lebenswerk. Nominiert und ausgezeichnet werden „Persönlichkeiten, Initiativen und Projekte, die auf innovative, mutige und nachhaltige Art und Weise die bleibenden Werte Glaube, Liebe, Hoffnung praktisch umsetzen“. Wichtig für eine Nominierung sei, dass die vorgeschlagenen Personen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz leben und dass „eindeutige Resultate“ aus ihrer Arbeit hervorgegangen sind.
Als der Werte-Award 2007 zum ersten Mal ausgelobt wurde, waren insgesamt 87 Vor¬schläge nominiert worden. Die meisten Meldungen gab es für innovative und struktur¬verändernde Projekte. Einige der neuen Vorschläge sind auf der Homepage der Neues Leben Stiftung www.werte-award.org bereits veröffentlicht. In jeder der drei Kategorien werden drei mit 2.000, 1.000 und 500 Euro dotierte Preise vergeben.
Die Neues Leben Stiftung hat unterdessen dazu aufgerufen, die Chance zu nutzen, die mit dem Wettbewerb verbunden ist. Noch bis zum 31. Juli werden Vorschläge und Be¬werbungen angenommen. Die Erfahrungen aus der ersten Aktion zeigten, dass allein mit der Nominierung zum Werte-Award für das jeweilige Projekt ein kräftiger Schub in der Öffentlichkeitswirkung einher gehe. Alle nominierten Vorschläge werden im Internet veröffentlicht.
Über die künftigen Preisträger entscheidet eine Jury, in der Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft mitwirken. Mit dabei sind unter anderem die christliche Künstlerin Cae Gauntt, der Geschäftsführer von Bibel-TV, Bernd Merz und der sächsische Landes¬politiker Dr. Fritz Hähle. Zusätzlich können sich in der Zeit vom 15. bis 31. August auch alle Internet-Surfer an einer Trendabstimmung beteiligen, deren Ergebnis in die Beratungen der Jury mit einfließt.
Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen eines Festaktes am 22. November im Kongress¬zentrum „Schönblick“ in Schwäbisch Gmünd.
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Pressemeldung vom 28. Oktober 2008
Neues Leben Stiftung: Werte-Award geht in die zweite Runde
Mutigem Handeln und phantasievollen Projekten eine große Bühne geben
Altenkirchen - Der "Werte-Award" der Neues Leben Stiftung (Altenkirchen) geht in die zweite Runde. Weil in den Medien meist schlechte Nachrichten Schlagzeilen machen, möchte die Neues Leben Stiftung bewusst dem "mutigen Handeln" und "phantasievollen Projekten" auf biblischer Basis "ene große Bühne geben". Darauf wies der Vorsitzende der Stiftung, Prof. Helmut Schaal (Reutlingen) bei einem Empfang am 25. Oktober im Zentrum des Missionswerks Neues Leben in Wölmersen bei Altenkirchen/Westerwald hin. Glaube, Liebe und Hoffnung seien Werte, die bleiben und die man auszeichnen wolle. Der Werte-Award wird erneut in drei Kategorien vergeben: für couragiertes Handeln, für innovative und strukturverändernde Projekte und für das herausragende Lebenswerk eines Menschen. Jedermann ist aufgefordert, bis zum 31. Juli 2009 entsprechende Vorschläge bei der Stiftung einzureichen. Die Preisverleihung soll am 22. November 2009 im Tagungs- und Freizeitzentrum „Schönblick“ in Schwäbisch Gmünd stattfinden. Über die Vorschläge entscheidet eine Jury, der unter anderem der frühere sächsische CDU-Fraktionsvorsitzende, Fritz Hähle (Chemnitz), der Bibel-TV-Geschäftsführer Bernd Merz (Hamburg) und der Direktor des Hilfswerks World Vision, Christoph Waffenschmidt (Friedrichsdorf), angehören. Schirmherr des Werte-Awards ist der Profi-Golfer Bernhard Langer. Erstmals wurde der Werte-Award 2007 verliehen. Für ihr Lebenswerk wurde Sabine Ball (83) geehrt, die seit 1993 in Dresden das Café „Stoffwechsel“ betreibt. Den ersten Preis als innovatives Projekt erhielt das christliche Jugendzentrum „Die Arche“ in Chemnitz. Für couragiertes Handeln im Alltag wurde der 78-jährige Rentner Johannes Strohm (Schorndorf bei Stuttgart) ausgezeichnet, der morgens Alte, Kranke und Sterbende besucht und nachmittags und abends Kinder betreut, um deren Eltern auf diese Weise Zeit zu schenken.
2.000 Sportler-Bibeln verschenkt
Auch außerhalb des Wettbewerbs fördert die im Jahr 2001 gegründete Stiftung zahlreiche Initiativen innerhalb des Neues-Leben-Gruppe. Drei besondere Projekte wurden beim Empfang vorgestellt. Unter anderem wurde die Verbreitung der „Sportler-Bibel“ des missionarischen Werks „SRS Pro Sportler“ (Altenkirchen) unterstützt. Bei zwei Marathon-Laufveranstaltungen in diesem Jahr in Fürth und Ulm wurden insgesamt 2.000 dieser Bibeln, die neben dem biblischen Text auch Lebensberichte von Sportlern enthalten, an Interessenten kostenlos weitergegeben. Ziel sei es, dass jeder Sportler in Deutschland eine solche Bibel erhalten soll. Ferner wurde das Café „Breakout“ in Berlin-Kreuzberg gefördert. Die Mitarbeiter des Cafés helfen ausländischen Kindern und Jugendlichen bei der Integration in die deutsche Gesellschaft. Unter anderem wurde die Anstellung von zwei Sozialarbeiterinnen unterstützt, erläuterte Wilfried Schulte (Altenkirchen) von „Neues Leben Medien“. Vor allem Mädchen werden bisher erreicht. Um auch Jungen anzusprechen, suche man nun dringend einen männlichen Sozialarbeiter. Ebenfalls wird der Bau von 22 Blockhütten auf dem Gelände des Neuen-Lebens-Zentrums in Wölmersen gefördert. In den Hütten sollen vor allem Teenager bei den Festivals des Missionswerks untergebracht werden. Die Nachfrage sei in den letzten Jahren deutlich angestiegen, hieß es zur Begründung. Statt Interessenten abzusagen, wolle man zusätzlichen Platz schaffen. Schaal hofft, dass es in Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise den Mitarbeitern der Stiftung verstärkt gelingt, gerade „in der Welt der Unternehmen“ Werte zu vermitteln. Er hoffe deshalb, dass die Stiftung schon bald solche Anfragen erhalte.
Ohne Gott werden Werte manipulierbar
Der Unternehmer und Sportfunktionär Hermann Gühring (Leonberg bei Stuttgart) wies darauf hin, dass Werte in der Gesellschaft immer wichtiger würden. Dabei gebe es vier große „Marktlücken“, an denen sich Unternehmer, Politiker, Künstler und auch Missionare orientieren müssten, wenn sie Erfolg haben wollten. Dies seien die Sehnsucht der Menschen, als Individuum wahr- und ernstgenommen zu werden, die Sehnsucht nach echten Beziehungen, die Sehnsucht nach Geborgenheit oder einem „Nach-Hause-Kommen“ sowie die Sehnsucht nach einem tragfähigen Fundament und nach verbindlichen Maßstäben für eine sichere Orientierung. Auf alle diese Marktlücken könnten Christen überzeugende Antworten geben. Denn alle Probleme hätten ihre Ursache darin, dass die Menschheit sich von Gott als der lebendigen Quelle abgewandt habe. Gühring meinte ferner, dass ein Weltbild ohne den Schöpfergott letztlich Verantwortung zu einem manipulierbaren Begriff mache. Dann werde das Kollektiv wichtiger als der Einzelne und Ethik und Moral würden dem Lustprinzip untergeordnet. Wenn es keine letzte Instanz - also Gott - mehr gebe, würden die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und das Leben nach dem Lustprinzip zu neuen Götzen. Dann sei es nur noch ein kurzer Weg dahin, wie es Jesus Christus vorausgesagt habe, dass die Ungerechtigkeit überhand nehmen und die Liebe in vielem erkalten werde. Gühring: „Es ist kalt geworden auf dem Planeten.“ Wo aber das menschliche Herz bei Gott andocke - laut Gühring „dem Felsen in der Brandung der Weltgeschichte“-, könnten die Sehnsüchte des Menschen gestillt werden.
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