
Wilhelm Kästner, 45472 Mülheim
Wilhelm Kästner begeistert seit 2004 Altenheimbewohner mit seiner Zithermusik. Ende 2004 hatte er seine ersten Termine in Altenheimen. Er erfuhr, dass viele Heimbewohner bettlägerig sind und ihr Zimmer selten oder nie verlassen können. Seitdem ist es sein Bestreben, die Menschen mit altbekannten Liedern und Eigenkompositionen zu erfreuen und ihre Seele zu erreichen.
Gertrud Dosch, 97892 Kreuzwertheim
Im Krankenhaus in Wertheim, ihm Wohnstift Wertheim-Hofgarten, in der Stadt oder den Dörfern besucht Trudel Dosch regelmäßig kranke oder alte Menschen. Hier setzt sie Tag für Tag ein Zeichen gegen die Vereinsamung, die auch schon in der Kleinstadt oder im Dorf um sich greift. Dabei hat sie immer ein gutes Wort, eine Aufmunterung, ein kleines Geschenk oder eine Aufmerksamkeit für ihre Leute.
Ingrid Pfeifer, 95336 Mainleus
Als ehemaliges Stalkingopfer hat Ingrid Pfeifer sich eine Seite gewünscht, die ein wenig mehr über das Stalking verrät, die Betroffenen die Möglichkeit bietet, sich auszutauschen, die vielleicht erste Anlaufstellen oder Möglichkeiten enthält, wenn man gestalkt wird.
Christa Löffler, 35745 Herborn
Vor gut acht Jahren begann Christa Löffler sich mit zwischenmenschlicher Informationsverarbeitung auseinander zusetzen. Seit 2006 ging sie damit in die Öffentlichkeit. Das Projekt nennt sich „Antivirus-Initiative“ und es geht dabei nicht um eine neu entwickelte Software zum Schutz des Computers. Hier geht es vielmehr darum, auf die unterschiedlichsten Gefahren der Selbstentfremdung der jungen Generation, allem voran der multimedialen Einflüsse, hinzuweisen.
Dr. Georg Müller, 35606 Solms
Dr. Georg Müller ist Arzt für Allgemeinmedizin mit eigener Praxis, Notarzt und bietet zweiwöchentlich eine kostenlose Sprechstunde für Obdachlose an. Zusätzlich nimmt er international ehrenamtliche Tätigkeiten war.
Lotte Bormuth, 35043 Marburg
Lotte Bormuth gehört zu den selten gewordene barmherzigen Menschen. Zusammen mit ihrem Mann Karl Heinz Bormuth setzt sie sich seit 43 Jahren für arme, bedürftige und einsame Menschen an Weihnachten ein. Zusammen mit ihrem Team gestaltet sie die Heiligabendfeier im Gemeindehaus der Evangelischen Gemeinschaft Marburg Süd.
Harald Rachel, 53639 Königswinter
Harald Rachel wurde nach langer schwerer Krankheit mit 39 Jahren Frührentner. Aus Dankbarkeit weil er noch lebte obwohl die Ärzte ihm keine Chance mehr gegeben haben, beschloss die ganze Familie 1996 auf Weihnachtsgeschenke zu versichten und stattdessen den Obdachlosen im Bonner Loch mit Suppe und Broten zu beschenken.
Luba Krahn, 56589 Niederbreitbach
„Es war die Nacht vom 29. auf den 30. Mai 2008, an diesem Abend war ich ziemlich unruhig, ohne zu wissen warum. Ich wälzte mich im Bett hin und her und konnte einfach nicht einschlafen. Gegen 0:00 Uhr setzte ich mich auf um mal tief durchzuatmen. Ich schaute zum Fenster und sah diese merkwürdige Helligkeit. In Sekunden war ich am Fenster und sah Flammen aus den Kinderzimmern der Nachbarn heraufsteigen.", so erzählt Luba Krahn von dem schrecklichen Hausbrand in ihrer Nachbarschaft.
Margret und Karl Schmidt, 74177 Bad Friedrichshall
In ihrer Stadt ist ein Kinderheim für ca. 80 Kinder im Alter von 2 bis 18 Jahren. Die Kinder kommen aus schwierigen Verhältnissen, sie sind verwahrlost und verhaltensauffällig. Gründe, warum die Kinder nicht in ihrer Familie aufwachsen, gibt es viele, wie z. B. Alkohol, Drogen, Misshandlungen, Missbrauch usw. Seit über 10 Jahren kümmern sich Margret und Karl Schmidt nun schon um diese Kinder.