Neues Leben Stiftung
 
Wer wird ausgezeichnet werden?

Die nebenstehende Person / Organisation wurde vorgeschlagen für den Werte Award der Neues Leben Stiftung in der Kategorie 2:

Der Werte-Award für innovative und strukturverändernde Projekte

Vorgeschlagen wurde
Name Hilfe zum Leben e. V. - Beratungsstelle Aus-WEG?!
Reinhard Klein
Anschrift Berliner Straße 12
Ort 75172 Pforzheim

Reinhard Klein, der Vorsitzende des Vereins Hilfe zum Leben Pforzheim e. V. ist der Initiator und die treibende Kraft der Beratungsstelle „Aus-WEG?!“.

In einer Gesellschaft, die die Abtreibung eines ungewollten Kindes zunehmend als Option erachtet, stehen seine Mitarbeiter und er für einen hohen christlichen Wert: das uneingeschränkte „Ja“ Gottes zu jedem Menschen. Dies geschieht auf mehreren Ebenen unter den Stichworten: Beratung, Therapie und Seelsorge, Prävention, Anonyme Geburt und Öffentlichkeitsarbeit. Sie geben ungewollten Kindern eine Stimme und setzen sich für sie und ihre Mütter bzw. Eltern ein.

Die Beratungsstelle „Aus-WEG?!“ berät Schwangere Frauen eindeutig zum Leben. Sie werden aber keineswegs überredet oder unter Druck gesetzt. Gemeinsam wird versucht, realistische Perspektiven für Mutter und Kind zu entwickeln. Dabei lassen sich die Mitarbeitenden von folgenden Leitsprüchen leiten: „Keine Beratung ohne Hilfe“ und „Nicht das Kind muss beseitigt werden, sondern die Probleme“. Und bei der Problembeseitigung wird kräftig zugepackt. Hierfür stehen genügend Mitarbeiter zur Verfügung.

Viele Frauen werden mit den Folgen einer Abtreibung nicht fertig und leiden zum Teil massiv darunter. Immer mehr Frauen – gerade auch aus christlichen Gemeinden - suchen das Gespräch. In einfühlsamen und oft langwierigen Sitzungen werden mit den Frauen das Trauma der Abtreibung, die seelische Not und die Schuldgefühle angesprochen und aufgearbeitet. Therapie und Seelsorge nimmt einen immer größeren Anteil der Arbeit in der Beratungsstelle ein.

Ziele der Beratungsstelle Aus-WEG?!:

Beratung
Angesichts des untrennbaren Lebenszusammenhangs von Mutter und Kind ist der Schutz des ungeborenen Kindes zugleich ein Schutz für die Frau. Das Kind soll weiterleben dürfen und die Mutter vor möglichen körperlichen bzw. psychischen Folgen eines Schwangerschaftsabbruchs bewahrt werden. Außerdem sollen Mutter und Kind langfristig eine sinnvolle und positive Zukunftsperspektive bekommen.
Viele Frauen leiden unter den Folgen einer Abtreibung. Neben den körperlichen Folgen gibt es unterschiedlichste Auswirkungen im psychosomatischen Bereich. Da die Folgen oft erst nach Jahren auftreten, werden sie dann in der Regel nicht mit der Abtreibung in Verbindung gebracht, so dass die ärztliche Versorgung keine Hilfe bringt. Dieser Bereich ist ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Frauen leiden oft viele Qualen, unter Umständen bis an ihr Lebensende. Davon betroffen sind auch die christlichen Gemeinden. Die Beratungsstelle „Aus-WEG?!“ bietet diesen leidenden Frauen ein seelsorgerlich/therapeutisches Angebot an. Hier können sie ihr Trauma, ihr Nöte, ihren Kummer und ihre Schuld aussprechen. In oft langwierigen Prozessen können Frauen ihre Trauer verarbeiten und Heilung und Vergebung ihrer Schuld finden.

Prävention
Es soll das Bewusstsein geschaffen werden, dass das ungeborene Kind von Anfang an ein einzigartiger wunderbarer Mensch ist und dass Gott alle Menschen liebt. Jugendliche und junge Erwachsenen sollen „Staunen lernen“ vor dem Wunder der Schöpfung. Prävention bedeutet auch die Schaffung und Stärkung des Wertebewusstseins, auch im Bereich von Partnerschaft und Sexualität sowie die Übernahme der Verantwortung für das eigene Tun. Schließlich befasst sie sich mit der praktischen Umsetzung der Werte im eigenen Leben. Hauptzielgruppe der Präventionsarbeit sind Jugendliche und junge Erwachsene. Die Themen reichen von der Entwicklung des Kindes vor der Geburt, Schwangerschaftsabbruch und dessen mögliche Folgen, über Empfängnisregelung bis hin zu verantwortungsbewusster, werteorientierter Partnerschaft. Der verantwortliche Umgang mit der eigenen Sexualität gehört ebenfalls dazu. Die Präventionsarbeit ist im schulischen, außerschulischen und kirchlichen Bereich angesiedelt.

Anonyme Geburt
Frauen, die ihre Schwangerschaft – aus welchen Gründen auch immer – verheimlichen müssen, erhalten ein Gesprächsangebot und eine optimale medizinische Versorgung. Während solche Frauen sich in der Vergangenheit irgendwo unter schlimmsten äußeren Bedingungen selbst entbinden und das Kind dann „entsorgen“ mussten, haben sie jetzt die Möglichkeit, neben Beratung auch eine medizinisch optimale Entbindung in Anspruch zu nehmen und später auch das therapeutische Angebot wahrzunehmen, das Träume des Verlustes ihres Kindes aufzuarbeiten.

Öffentlichkeitsarbeit
Im Zuge der Neuregelung der §§218 ff StGB greift zunehmend bei vielen Menschen die Einstellung Raum, das es ein „Recht auf Abtreibung gibt“. Die praktische Arbeit belegt, dass vielen nicht mehr bewusst ist, dass bei einer Abtreibung ein Kind stirbt und Abtreibung grundsätzlich verboten ist und unter Strafe steht. Hie möchte die Beratungsstelle „Aus-WEG?!“ einen Bewusstseinswandel bewirken, damit wieder deutlich wird: Bei jeder Abtreibung stirbt ein einmaliger und wunderbarer Mensch.
In der Öffentlichkeit hält sich hartnäckig das Gerücht, dass ein Schwangerschaftsabbruch für die überwiegende Mehrheit der Frauen problemlos zu verkraften sei. Dies entspricht nicht den Tatsachen. Das Thema wird zunehmend tabuisiert, betrifft aber sehr viele Ehen und Familien. Es soll „vom Dunkel ins Licht gebracht werden“, um Betroffenen Mut zu machen sich zu outen und ihnen zu signalisieren: Sie sind nicht allein mit ihrer Trauer, ihrer Schuld und ihren Problemen, sondern es gibt eine begründete Hoffnung auf Verarbeitung, Heilung und Vergebung.
Eine Vision von Hilfe zum Leben Pforzheim e. V. ist es, zu erreichen, dass in Deutschland wieder über Abtreibung diskutiert wird. Denn nur dann besteht die Möglichkeit, dass sich wieder das Bewusstsein gegenüber dem ungeborenen Leben verändern kann. Dazu werden alle Möglichkeiten gesucht, um in den Medien, den Kirchen und der Politik das Thema anzusprechen.

Der Verein Hilfe zum Leben Pforzheim e. V. hat sich 17 Jahre lang ehrenamtlich für ungewollt Schwangere und Familien in Not eingesetzt. Aufgrund der vielfältigen Erfahrungen sah er die Notwendigkeit der Neustrukturierung der Arbeit. Es wurde ein Konzept entwickelt, eine Beratungsstelle eingerichtet und im April 2005 eine hauptamtliche Fachkraft angestellt. Zunächst bestand das Einzugsgebiet aus dem Nordschwarzwald. Längst arbeitet die Beratungsstelle deutschlandweit. Aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, dazu zählen auch die Schweiz und Österreich, melden sich immer mehr Menschen und suchen die vielfältigen Hilfen.

Weitere Informationen unter: http://www.ausweg-pforzheim.de/

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Beratungsstelle Aus-WEG?!, 75172 Pforzheim

In einer Gesellschaft, die die Abtreibung eines ungewollten Kindes zunehmend als Option erachtet, stehen die Mitarbeiter der Beratungsstelle Aus-WEG?! für einen hohen christlichen Wert: das uneingeschränkte „Ja“ Gottes zu jedem Menschen. Dies geschieht auf mehreren Ebenen unter den Stichworten: Beratung, Therapie und Seelsorge, Prävention, Anonyme Geburt und Öffentlichkeitsarbeit.




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