
Die nebenstehende Person / Organisation wurde vorgeschlagen für den Werte Award der Neues Leben Stiftung in der Kategorie 2:
| Vorgeschlagen wurde | |
| Name | Familienhafen e. V. |
| Ambulanter Kinderhospizdienst | |
| Marita Hoyer | |
| Anschrift | Pinneberger Chaussee 33 |
| Ort | 22523 Hamburg |
Eltern mit lebensverkürzend erkrankten Kindern tragen eine unendlich schwere Last, stehen oft an der Grenze ihrer Belastbarkeit, leiden unter Zukunftsängsten, z. T. finanziellen Nöten und auch partnerschaftlichen Problemen. Geschwisterkinder sind doppelt Betroffen und rücken meist in die 2. Reihe. Sie haben selten oder gar nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern.
So entstand aus Bedarf und Nachfrage der Verein Familienhafen e. V. dem Marita Hoyer auch vorsteht.
Als ambulanter Kinderhospizdienst begleitet und entlastet der Familienhafen Familien in der Häuslichkeit, deren Kinder an einer lebensverkürzenden Erkrankung leiden – auch über das 18. Lebensjahr hinaus.
Stationäre Einrichtungen können im Rahmen der Entlastungs- bzw. Kurzzeitpflege die Familien nur vier Wochen im Jahr entlasten. Die Versorgung durch den ambulanten Kinderhospizdienst erfolgt, je nach Bedürfnis der Familien, an jedem Tag des Jahres. Ehrenamtliche helfen da, wo Hilfe gewünscht wird und schaffen so stundenweise Freiräume und Beistand für Eltern, Geschwisterkinder und sind da für die betroffenen Kinder. Das bedeutet, dass der Familienhafen 365 Tage im Jahr die Begleitung sicherstellen wird.
Alle freiwilligen Helfer werden in einer Schulung auf die Aufgaben vorbereitet. Geleitet wird sie von Marita Hoyer und Henry Beelitz, die zuvor eine Fortbildung als Koordinatoren beim Deutschen Kinderhospizverein in Olpe durchlaufen haben.
Aktuell begeleitet der Familienhafen jetzt 8 Familien mit 11 ehrenamtlichen Mitarbeitern. 4 Familien stehen bereits auf der Warteliste. Ein Kennenlernwochenende des neuen Ehrenamtskurses mit 100 Stunden Schulung ist vom 23.-24.10.2009 geplant.
Marita Hoyer ist seit 2003 ehernamtlich in der Kinderhospizarbeit tätig und hat als Initiatorin den Vereinsvorsitz bei Familienhafen e. V. inne. Sie stellt den Erstkontakt zu den Familien her, koordiniert den Einsatz der Ehrenamtlichen, plant die 100-stündige Ehrenamtschulung und die Supervision. Darüber hinaus leistet sie zusammen mit anderen die Öffentlichkeitsarbeit für den Verein und plant neue Projekte, wie ein Begegnungszentrum für Ehrenamtliche und Familien, Geschwistertage, Müttertage, Vätertage u. v. m.
Hauptberuflich ist Marita Hoyer mit einer ½ Stelle in der Kinderhämatologisch- onkologischen Ambulanz des Uniklinikums Hamburg Eppendorf tätig. Hier heraus entstehen ganz viele Kontakte zu betroffenen Familien. Unterstützung findet das Projekt Familienhafen bei den Ärzten aus der Kinderonkologie und der Stoffwechselambulanz im UKE.
Weitere Informationen unter: www.familienhafen.de
| Vorgeschlagen durch | |
| Name | |
| Anschrift | |
| Ort |
Familienhafen e. V., Ambulanter Kinderhospizdienst, 22523 Hamburg
Eltern mit lebensverkürzend erkrankten Kindern tragen eine unendlich schwere Last, stehen oft an der Grenze ihrer Belastbarkeit, leiden unter Zukunftsängsten, z. T. finanziellen Nöten und auch partnerschaftlichen Problemen. Geschwisterkinder sind doppelt Betroffen und rücken meist in die 2. Reihe. Sie haben selten oder gar nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern. Als ambulanter Kinderhospizdienst begleitet und entlastet der Familienhafen Familien in der Häuslichkeit, deren Kinder an einer lebensverkürzenden Erkrankung leiden.